Wann sich eine Klage lohnt
Eine Klage ist sinnvoll, wenn Ihre Ansprüche gut belegt sind und die Versicherung trotz Frist nicht oder nur teilweise zahlt. Vorher bewerte ich mit Ihnen offen die Beweislage, das Kostenrisiko und die Frage, ob eine Rechtsschutzversicherung eintritt.
Gegen wen und wo geklagt wird
Verklagt werden in der Regel die Versicherung, der Halter und der Fahrer gemeinsam. Das hat einen praktischen Grund: Wer selbst Partei ist, kann nicht als Zeuge für die eigene Sache aussagen.
Zuständig ist bis zu einem Streitwert von 10.000 Euro das Amtsgericht, darüber das Landgericht. Klagen können Sie unter anderem am Gericht des Unfallorts.
Was Sie im Verfahren tun müssen
Wenig. Schriftsätze, Fristen und die Kommunikation mit dem Gericht übernehme ich. Die Einreichung erfolgt elektronisch. Viele Gerichte führen mündliche Verhandlungen inzwischen auch per Videokonferenz durch. Ihre persönliche Anwesenheit ist meist nur nötig, wenn das Gericht Sie zum Hergang anhören will. Dann bereiten wir den Termin gemeinsam vor.
Häufig holt das Gericht ein Sachverständigengutachten ein, zum Beispiel zum Unfallhergang oder zur Schadenshöhe. Viele Verfahren enden mit einem Vergleich.
Dauer und Kostenrisiko
Ein Verfahren dauert je nach Gericht und Beweisaufnahme einige Monate bis über ein Jahr. Die Kosten trägt am Ende, wer verliert, bei teilweisem Erfolg anteilig. Mit einer Rechtsschutzversicherung übernimmt diese in der Regel das Kostenrisiko. Die Deckungsanfrage stelle ich für Sie. Mehr dazu unter Kosten & Rechtsschutz.

Verfasst und geprüft von Rechtsanwalt Christian Kopitzsch
Zugelassen bei der Rechtsanwaltskammer Berlin. Kanzlei in Berlin-Wilmersdorf.
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